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Sennheiser zieht sich aus dem Cockpit zurück – ATC-Geschäft bleibt 
 

Wedemark, 18. November 2015 – Audiospezialist Sennheiser zieht sich ab März 2016 aus dem Geschäft mit Piloten-Headsets zurück. Das Unternehmen kommt sämtlichen Wartungs- und Ersatzteilverpflichtungen für die volle Garantiezeit seiner Headsets nach. Headsets für den Bereich Air Traffic Control (ATC) sind von dieser Entscheidung nicht betroffen; diese werden mit dem gegenwärtigen ATC-Team unter der Verantwortung des Headset-Spezialisten Sennheiser Communications weitergeführt. 

„Der Entschluss, den Bereich der Piloten-Headsets zu verlassen, fiel uns nicht leicht, zumal wir die Audioübertragung im Cockpit mitgeprägt haben, zum Beispiel mit dem weltweit ersten Headset mit aktiver Lärmkompensation, das die FAA-TSO-Zertifizierung erhielt“, erklärt dazu COO Peter Claussen. „Wir werden mit den frei gewordenen Aviation-Ressourcen nun unser Key-Geschäft der Kopfhörer- und Mikrofontechnik verstärken.“ 

Sämtlichen Wartungs- und Garantieverpflichtungen kommt das Unternehmen selbstverständlich nach; mit den Airline- und Ausrüstungspartnern sind großzügige Übergangsfristen vereinbart worden. „Auch nach Ablauf der gesetzlichen Pflichten kann im Einzelfall sicher noch Unterstützung angeboten werden“, ist sich Peter Claussen sicher. 

Die Headsets für den Bereich Air Traffic Control bleiben im Sennheiser-Portfolio; das ATC-Team wird im Januar 2016 zum Joint Venture Sennheiser Communications wechseln. Dazu Andreas Bach, Geschäftsführer von Sennheiser Communications: „Wir freuen uns sehr, die erfolgreichen ATC-Headsets vertreiben zu können – durch die Synergien zwischen unseren CC&O-Lösungen und dem ATC-Geschäft werden sich großartige Möglichkeiten für diesen Bereich eröffnen. ATC-Kunden können sich weltweit auf unsere herausragenden Produkte und Serviceleistungen verlassen.“ 

 


 
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